Jahresrückblick 2014

Hey, dieses Mal geht es um die Alben, die musikalisch einiges bewegt haben 2014.

Bei Musik ist bekanntlich alles Geschmackssache, daher wird auch jeder hierbei anders empfinden. Voraussetzung ist natürlich, dass das Album 2014 erschienen ist (sonst hätte ich wohl Moderat – II auf Platz 1 gesetzt).

Es gab dann doch das eine oder andere gute Album und hierbei diesen dann noch zu platzieren, fiel mir doch schwerer als gedacht. Die meisten Alben in der Liste lassen sich wunderbar durchhören, wirken als Gesamtwerk mit einigen Höhepunkt.

Falls ihr im Detail wissen möchtet, was ich da so höre, könnt ihr gerne auf meinem lastfm-Profil nachschauen und mir auch gerne etwas Inspiration zukommen lassen.

Auf Platz 1 liegt dieses Jahr TV on the Radio.
Die Band hat mich total überrascht – nachdem Bassist Gerard Smith 2011 an Lungenkrebs starb, rechnete man eher mit einer Auflösung statt mit einem neuen Album.
Und dieses Album ist eine verdammte Überraschung!
Ein toller Opener, ein rundum fröhlicher Sound, fast schon poplastig und doch so wunderbar anders.
Kannte man doch eher den Sound von Wolf like me. Ich mag es, wenn Bands sich ins Studio setzen und etwas komplett anderes machen und die Musik trotzdem genau nach ihnen klingt.

Platz 2 habe ich an The Kooks verliehen.
Ein rundum gelungenes Album mit mehreren potentiellen Hits.
Der 2te Platz gebührt aber hier auch dem Mut, den die Band aufbrachte – eine Weiterentwicklung in die richtige Richtung.
Das klingt so gar nicht wie die Kooks aus den ersten 2 Alben, das wirkt gekonnter und macht Spaß.

Da gab es auch Bands mit extrem viel Potential, die sich weiterentwickeln wollten und sie haben es meiner Meinung auch falsch gemacht (z.B. Arctic Monkeys), aber die Kooks haben ihr Ziel erreicht.

Röyksopp – Platz 3.
Mein Moderat 2014. Ein Hauch Electro muss immer sein.
Normalerweise benötigt Röyksopp etwas Zeit, bis es Klick macht – hier liefern sie aber ein Album ab, dass man am liebsten nochmal von vorne hören möchte.
Die Kooperationen (hier z.B. mit Robyn) sind rundum gelungen, der Sound hat etwas vom phänomenalen Drive-Soundtrack (speziell Monument) und es stellt einen würdigen Abschluss dar.
Die Band lies verlauten, dass wir hier wohl ihr letztes Album in der Hand halten.

Guardians of the Galaxy – Platz 4.
Diesmal geht es aber um den genialen Soundtrack, der wahrlich ein paar Klassiker der heutigen Generation schmackhaft macht.
Dieser Film wirkt in machen Szenen so herrlich selbstironisch, der Soundtrack besorgt hierbei die perfekte Wirkung.
Wer Pina Colada in einen Sci-Fi-Film einbauen und eine derart geniale und lustige Intro-Szene drehen kann (ich könnte es mir immer wieder ansehen!), darf jeden Song in diesen Film einbauen.
Als Highlight hat man den Soundtrack auch noch als Kassette wie im Film raus gebracht.

Platz 5 geht an Foster the People.
Supermodel war mein Album für den Sommer. Kannte man die Band nur vom Hit Pumped up Kids, wird man hier überrascht, wie vielseitig die Band doch ist. Hits wie „Best Friends“ und „Are you what you wanne be“ zeigen, wie viel Potenzial in der Band steckt.

 

Knapp vorbei und hörenswert:

  • And you will know us by the Trail of Dead – IX
  • Warpaint – Warpaint
  • Beatsteaks – Beatsteaks
  • Cold War Kids – Hold my Home
  • Death from Above 1979 – The Physical World
  • Thom Yorke – Tomorrow’s Modern Boxes
  • The Black Keys – Turn Blue

Top 5 Liste Musik

  1. TV on the Radio – Seeds
  2. The Kooks – Listen
  3. Röyksopp – The inevitable End
  4. Guardians of the Galaxy – O.S.T.
  5. Foster the People – Supermodel

Demnächst geht es weiter mit den Top 5 Serien, Games & Comics.

Seid gespannt!