There and Back again...von George Miller

Endlich! Da war er, der (Action-)Film des Jahren! Eine irrsinnige Fahrt ins Wasteland und zurück und sie macht sowas von Spaß.

„Boom! Mein Name ist Mad Max: Fury Road und ich presse euch von jetzt auf sofort in euren verdammten Kinosessel.
Ihr bekommt vielleicht auch noch Zeit zum durchatmen, aber versprechen kann ich nichts.
Ich werde euch einfach überrollen und ihr wollt am Ende mehr von mir“

So, oder so ähnlich würde der Film sich selbst beschreiben, wenn man mit ihm reden könnte.
Der Trailer sagte uns ja schon, dass der Film etwas Großartiges hervorbringen könnte.
Max entführt uns in die Welt von Immortan Joe und Imperator Furiosa und spielt eigentlich nur schmückendes Beiwerk – ein Charakter, der die Handlung voran treibt.
Imperator Furiosa (Charlize Theron) ist hier der eigentlich Hauptcharakter und versucht mit kostbarer Fracht vor dem Herrscher Imortan Joe in seiner grünen Zitadelle zu fliehen.
Sie ist auf der Suche nach ihrer Heimat, wurde sie doch selbst entführt.

Immortan Joe

Immortan Joe wird übrigens gespielt von Hugh Keays-Byrne, der bereits Toecutter aus Mad Max von 1979 gespielt hat. George Miller wollte ihn haben, weil er einfach eine Autorität ausstrahlt, die er bei keinem anderen sieht.

Warboys

Hier knallt es, Autos zerbersten, es gibt Explosionen, Motorräder, V8-Motoren, tausende von PS, Wirbelstürme – viele Voraussetzungen für gute Action.
Und hier passiert einiges auf der Fury Road. Eine Augensüßigkeit nannte es unser guter Freund Chacho und er hat recht. Hier wird dem Auge geschmeichelt und Action en masse geboten, was diesem Film auch das Prädikat „bester Actionfilm des Jahres“ bisher verleiht.

Das treibende „Klangwunder“

Furiosas Gefährt

The War Rig

Wenn man sich dann ansieht, wie viel Mühe hier alleine in die Autos gesteckt wurde, merkt man auch die große Motivation hinter all der Kulisse. Ein Truck wurde lediglich mit Boxen versehen, vorne spielt ein Gitarrist auf einer Gitarre mit Flammenwerfer – nur um die „Armee“ zu motivieren.
Die Warboys fahren nicht minder ausgeklügelte Autos, hier wurde der Kreativität freiem Lauf gelassen.
Nicht zu vergessen ist natürlich der Truck von Imperator Furiosa, welcher mit 2000 PS durch die Wüste fährt und ein wahres Schlachtschiff ist. Überhaupt ein Grund, warum sie den Ausbruch wagt.

Immortan Joe’s Sonntagswagen

George Miller wirft den Zuschauer einfach in diese Welt ohne viel zu erklären. Meines Erachtens hat er hierbei genau die richtige Mischung gefunden, man erfährt zwar nicht viel über die Welt von Mad Max (zumal der Film keine Sozialstudie ist), aber es reicht aus um die Handlungen zu verstehen und weckt auch Interesse, mehr über diese Welt in Erfahrung zu bringen.
Deswegen freuen wir uns auch über den 2ten und 3ten Teil, für den Tom Hardy bereits unterschrieben hat.

Gleichzeitig stellt dies auch den Schwachpunkt für viele Kritiker dar.
Man kann Mad Max auch als eine große Actionsequenz sehen, als eine Fahrt hin und zurück.

Max & Furiosa

Dies ist aber so furios, dass man darüber hinweg sehen kann.
Kino soll schließlich unterhaltsam sein und das haben Max und Furiosa definitiv.